Glaskörper OP

Die minimalinvasive Glaskörperoperation

Der Glaskörper (corpus vitreum) befindet sich im hinteren Abschnitt des Auges und dient zur Stabilisation des hinteren Augenabschnitts. Die Bezeichnung verdankt er seiner gelartigen, durchsichtigen Beschaffenheit. 

Sollten die im Folgenden aufgelisteten Symptome bei Ihnen auftreten, vereinbaren Sie bitte umgehend einen Termin mit uns, um umfassend bezüglich weiteren Maßnahmen beraten zu werden.

In unserer Praxis erfahren Sie eine kompetente Beratung, wohlüberlegte Risikoklausulierung und sichere Durchführung des abgesprochenen Eingriffs.

Inhaltsverzeichnis

Symptome

In der Regel treten folgende Beschwerden auf:

  • Sehen von Schleiern, Schlieren, Blitzen oder Regen
  • Sie leiden unter erhöhter Lichtempfindlichkeit und Blendung, sehen einen Schatten oder Schein
  • Generelle Verschlechterung des Sehvermögens

Untersuchung

Für eine aussagekräftige Untersuchung des Glaskörpers und der Netzhaut mit dem Spaltlampenmikroskop ist die Einnahme von Pupillen-erweiternden Tropfen nötig.

Wichtig ist, dass Sie nach Einnahme der Tropfen nicht selbst per PKW anreisen. Setzen Sie auf den ÖPNV oder engagieren Sie einen Fahrer, da die Tropfen Ihre Fahrtüchtigkeit für ca. 4 Stunden beeinträchtigen.

Ein chirurgischer Eingriff ist in der Regel bei fortgeschrittenen, diabetisch bedingten Netzhauterkrankungen nötig, aber auch bei komplizierter Netzhautablösung mit Netzhautschrumpfung und Strangbildung, durchbohrenden Augenverletzungen und rasch fortschreitender Entzündung der Gefäßhaut (Endophthalmitis). 

Sollte sich nach umfassender Untersuchung eine Glaskörperoperation als sinnvoll erweisen, beraten wir Sie umfassend zu den als nächstes erforderlichen Schritten.

Die Glaskörperoperation (Vitrektomie)

Eine gängige Maßnahme in der Glaskörperchirurgie ist das Entfernen des Glaskörpers, indem man winzige Öffnungen im Augeninneren zeugt. Um den gewünschten stabilisierenden Effekt des Glaskörpers beizubehalten, arbeitet man mit Wasserauffüllung des entstandenen Freiraums im Auge. 

In  Ausnahmefällen näht man eine „eingedellte“ Kunststoffplombe auf die den Augapfel, um den Druck der Netzhaut „abzufedern“. Dieses Verfahren bezeichnet man in der Fachsprache als Buckelchiruge.

Das durch die gelegten Zugänge entstandene Wundtrauma ist dabei so gering, dass sich die Zugangswege in absoluter Mehrzahl der Fälle wieder von selbst verschließen.

Nichtsdestotrotz kann die Vitrektomie erhebliche Risiken mit sich bringen, zum Beispiel Blutungen, Infektionen und Netzhautablösungen. Glücklicherweise treten diese selten auf. 

Die intravitreale Injektion

Bei dieser weiteren Maßnahme werden moderne Medikamente mit einer Spitze ins Augeninnere gebracht. 

Ziel des Eingriffs ist krankhafte Neubildung von Gefäßen zu verhindern und diese abzudichten.

Die Injektion erfolgt direkt in den Glaskörper, zwischen Augenlinse und Netzhaut, um eine umfassende Wirkung zu erzielen.

Durch Betäubung per Augentropfen erfolgt der kurze Eingriff vollkommen schmerzfrei für Sie.

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Wenn Sie sich für besseres Sehen interessieren, dann vereinbaren Sie gerne einen Termin zur unverbindlichen Erstberatung oder zur Voruntersuchung bei Dr. medic Daniel Neferu. Per Telefon oder per E-Mail. Gerne rufen wir Sie auch zurück. Wir freuen uns über Ihre Nachricht.

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