Grüner-Star Behandlung / OP

Was ist ein grüner Star (Glaukom) und was ist das Gefährliche daran?

Der Grüne Star – Glaukom

Mit dem Alter lässt bei vielen Menschen das Sehvermögen nach. Neben dieser normalen Entwicklung können jedoch auch Augenerkrankungen auftreten, die das Sehen erschweren und sogar eine Erblindung zur Folge haben können. 

Eine häufige Augenerkrankung ist der Grüne Star (Glaukom). 

Inhaltsverzeichnis

Video: Einführung Glaukom

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Ursachen

Die am meisten verbreitete Form des Glaukoms ist das Offenwinkelglaukom. Bei dieser Erkrankung kommt es zu einer Erhöhung des Augeninnendruckes durch ein Ungleichgewicht zwischen der Menge an Kammerwasser, die produziert wird und der Menge an Kammerwasser, die abfließen kann. 

Das Tückische an dieser Form des grünen Stars ist, dass der Patient den zu hohen Druck in seinem Auge nicht spürt. Auch die durch den Verlust an Nervenfasergewebe auftretenden Gesichtsfeldausfälle werden lange Zeit nicht bemerkt, da sie teilweise vom zweiten Auge ausgeglichen werden.

Untersuchung des Augeninnendrucks

Die Messung des Augeninnendrucks gibt dem Augenarzt Hinweise auf etwaige Abweichungen von der Norm. 

Im Regelfall gelten  ca. 10 – 20 mmHg als normal, individuelle Abweichungen sind möglich. 

Neueste Forschungsergebnisse zeigen, dass die Berücksichtigung der individuellen Hornhautdicke für eine exakte Bestimmung des  Augeninnendrucks essenziell ist.

Fällt die Hornhaut eines Patienten sehr dick aus, kann ein zunächst als zu hoch eingestufter Augeninnendruck noch als normal gelten. Selbiges gilt für Patienten mit dünner Hornhaut und auf den ersten Blick zu niedrigem Augeninnendruck.

Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene Messverfahren:

  • NCT (Non-Contact-Tonometer): Berührungsfreie Untersuchung des Augeninnendrucks
  • Untersuchung direkt durch den Augenarzt
 

Ab dem 40. Lebensjahr ist eine jährliche Augeninnendruckmessung empfehlenswert.

Symptome

Das chronische Offenwinkelglaukom verläuft über viele Jahre, ohne dass Beschwerden auftreten.

Der Patient kann ohne Einschränkungen sehen, obwohl es zur irreversiblen Schädigung von Nervenzellen kommt. Erst wenn 60 – 80 % der Nervenfasern zugrunde gegangen sind, kann der Patient Defekte im Gesichtsfeld wahrnehmen.

Wenn diese zunehmen, wird das Sehen bis auf eine kleine zentrale Insel eingeschränkt.

Das scharfe zentrale Sehen bleibt zwar lang erhalten, jedoch ist die Orientierung im Raum erschwert.

Die Patienten stoßen sich häufig an Gegenständen, welche beim Durchqueren eines Raumes aufgrund des fehlenden Gesichtsfeldes übersehen werden. Die Patienten klagen häufig über starke Blendempfindlichkeit, selbst unter normalen Lichtverhältnissen.

Schlussendlich verlieren die Betroffenen auch das zentrale Sehen und erblinden. Aufgrund der Höhe des Augeninnendrucks leidet der Patient unter massiven Schmerzen, einem verschwommenem Sehen und einem roten Auge. Zudem treten Kopfschmerzen in Verbindung mit Allgemeinsymptomen (Übelkeit, Erbrechen, Schweißausbrüche und Verlangsamung des Herzschlags) in Erscheinung, weshalb die Patienten oftmals die Beschwerden nicht unmittelbar auf das Auge beziehen. Die Patienten nehmen um Lichtquellen farbige Ringe (Halos) wahr.

Risikofaktoren

  • Erhöhter Augeninnendruck
  • Alter > 40 Jahre
  • Diabetes mellitus
  • Medikamente (Kortison)
  •  Kurzsichtigkeit
  •  Entzündungen im Auge (Uveitis)
  •  Schlaf-Apnoe-Syndrom
  • Ethnizität (seltener bei weißer Bevölkerung)

Seltener ist das Engwinkelglaukom (Winkelblockglaukom): Diese Form kann länger unbemerkt bleiben, aber sehr plötzlich zu starken Beschwerden und Sehschäden führen.

Es handelt sich um einen akuten Verschluss des Kammerwinkels mit vollständiger Verlegung des Kammerwasserabflusses.

Die Augeninnendruckwerte erreichen Werte von 50 bis 70 mmHg.

Die massive Druckerhöhung führt zu einer rapiden Schädigung der Nervenfasern innerhalb von Stunden.

Das Risiko an einem akuten Winkelblockglaukom zu erkranken, steigt mit dem Alter infolge der Verdickung der körpereigenen Linse.

Weitsichtige Patienten und Frauen sind häufiger betroffen.

Diabetes mellitus gehört zu den Risikofaktoren.

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